Payeer Prepaid Kreditkarte

Die Payeer Platinum Prepaid Kreditkarte kommt aus Georgien und tritt mit einer MasterCard Lizenz der Wave Crest Holdings Limited auf, welche ihren Sitz wiederum auf Gibraltar hat. Das Angebot der Payeer Kreditkarte ist sehr spannend, da keine Kosten für die Ausgabe und für den laufenden Betrieb anfallen. Lediglich für den Versand der Plastikkarte (sofern gewünscht) fallen rund 10-12 Euro an. Aber Achtung, die Auflade- und Entladespesen sind sehr kostspielig bei Payeer und da kann es sehr schnell vorkommen, dass die laufenden Kosten die Prepaid Kreditkarte von Payeer sehr schnell, sehr teuer machen.

  • Name der Kreditkarte: Payeer Platinum MasterCard
  • Kreditkarten Unternehmen: MasterCard Kreditkarte
  • Ausgeber der Kreditkarte: WaveCrest LTd. Bank (UK)
  • Einmalige Registrierungsgebühr: ca. 10-12 Euro (0,00 € für die Kreditkarte und ca. 10-12 Euro für den Versand und das erste Aufladen)
  • Jahresgebühr: 0,00 Euro

Hard Facts

Registrierungsgebühr0,00 €, aber für den Postversand und fürs erstmalige Aufladen fallen ca. 10-12 Euro ab, Expresszustellung noch mehr (~40 €)
Jahresgebühr0,00 €
Ladebetragbis zu 20.000 €/Tag, sonst keine Limits
LadespesenIBAN 5 Euro, Kreditkarte ca. 1 % – sehr komplexe und schwer durchschaubare Struktur
Spesen Umsätze Nicht-Euro-Raum2,5 % vom Umsatz
Spesen Bargeldbehebung1,99 USD in der Euro oder US-Dollar Zone, sonst 3,50 USD + 2,5 %

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Vorteile der Kreditkarte

Die PAYEER Platinum MasterCard kann nicht nur als Plastikkarte, sondern auch in virtueller Form beantragt werden. Letzteres ist sinnvoll, wenn man die Karte nur für das Bezahlen in Online-Shops benötigt. Möchte man auch Geld am Bankautomaten abheben, kann man dies mit der Plastikkarte in 224 Ländern tun. Auch in Supermärkten und Restaurants wird sie problemlos akzeptiert, sofern dort bezahlen mit MasterCard generell möglich ist.

Aufgrund ihrer internationalen Ausrichtung eignet sich die PAYEER Platinum MasterCard vor allem für digitale Nomaden und Geschäftsleute, die ihr Konto von jedem Ort der Welt aus bedienen möchten. Durch die internationale Einlagensicherung (International Deposit Security System – IADI)sind Kontostände bis 100.000 Euro geschützt. Auch als Zweitkarte im Urlaub leistet sie gute Dienste.
Geld auf dem PAYEER-Konto kann in vier Währungen verwaltet werden: Euro, US-Dollar, russische Rubel und Bitcoin. Intern verrechnet der Dienst Geldtransfers immer in Bitcoins. Für den Einsatz dieser Kryptowährung benötigt man einen elektronischen Geldbeutel, die Bitcoin-Wallet. Dieser Geldbeutel steht für Computer und auch Smartphones gratis zur Verfügung.

Payeer besitzt Schnittstellen zu OKPAY, Quiwi, Bitcoin und Yandex Money, wodurch eine Benutzung des Kontos und auch der Kreditkarte ohne traditionelle Banken möglich ist. Gleichzeitig unterstützt es auch die Transfer-Services von VISA und MasterCard sowie eine Anbindung an das von den Traditionsbanken genutzte Swift-System für internationale Überweisungen.

Aufgrund des einfachen Anmeldeverfahrens ist eine weitgehend anonyme Benutzung der Kreditkarte zumindest in der virtuellen Version möglich.

Antrag der Kreditkarte

Um die PAYEER Platinum MasterCard beantragen zu können, muss sich der Nutzer zuerst einen Account bei PAYEER anlegen. Dafür wird nur eine gültige Email-Adresse benötigt. Es ist sinnvoll, sich für diesen Zweck eine Mailadresse bei Yandex anzulegen. Weil Payeer die Kontoeinzahlung über Yandex Mail akzeptiert, können Nutzer Geldbeträge per Email überweisen. Dieser Vorgang gleicht dem bei Paypal.

Nach dem Einloggen kann man über das Dashboard sowohl die virtuelle als auch die Plastikkarte beantragen. Grundsätzlich ist dafür nur die Angabe der Adresse und der Telefonnummer notwendig. Auch die Mailadresse wird erneut abgefragt. Zusätzlich muss man sich entscheiden, ob das Konto der PAYEER Platinum MasterCard in Euro oder US-Dollar geführt werden soll.

Für die virtuelle Kreditkarte berechnet Payeer einmalig 0,5 US-Dollar, das sind etwa 46 Euro-Cent. Für die Plastikkarte fällt diese Gebühr nicht an, dafür entstehen Versandkosten in Höhe von 9,95 US-Dollar (Standard). Die Zustellung der Plastikkarte dauert bis zu 25 Tage. Alternativ kann als Versand DHL Express gewählt werden. In diesem Fall steigen die Versandgebühren auf 44,95 Dollar. Die Lieferzeit mit DHL Express liegt zwischen drei und sieben Tagen.

Ein Gehaltsnachweis ist nicht erforderlich, eine Bonitätsprüfung findet nicht statt. Grundsätzlich kann die PAYEER Platinum MasterCard von jeder Person beantragt werden, die mindestens 18 Jahre alt ist.

Zu den Besonderheiten dieser Kreditkarte zählt, dass man sie auch ohne weitere Identifikation beantragen kann. In diesem Fall besitzt die PAYEER Platinum MasterCard ein paar Einschränkungen. Es kann maximal zweimal täglich Geld am Automaten abgehoben werden, der Höchstbetrag liegt bei insgesamt 400 US-Dollar. In Geschäften, Online-Shops, Restaurant und an anderen Plätzen, wo mit Kreditkarte bezahlt werden kann, gilt diese Einschränkung nicht.

Identifiziert sich der Nutzer mit einer Kopie des Personalausweises plus einer typischen Haushaltsrechnung, mit der die auf dem Ausweis angegebene Adresse überprüft werden kann, fällt die Einschränkung weg. In diesem Fall darf der Nutzer bis zu fünfmal täglich einen Maximalbetrag von 2.000 Euro an jedem Bankautomaten weltweit abheben.

Aufladen der Kreditkarte

Vom Payeer-Konto aus kann über den hauseigenen Instant Transfer problemlos Geld auf die Kreditkarte geladen werden. Der Vorgang unterscheidet sich nicht von anderen Anbietern. Für das Auffüllen des Payeer-Kontos stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Der Dienst unterstützt das internationale Überweisungssystem SWIFT, wodurch eine Überweisung von gewöhnlichen Bankkonten möglich ist. Alternativ können die Transfer-Dienste von Visa und Mastercard genutzt werden. Hinzu kommen zahlreiche Online-Möglichkeiten: Payeer arbeitet mit OKPay, Quiwi, Bitcoin und Yandex Money zusammen. Arbeitgeber im Internet bieten häufig die Auszahlung über Payeer an. Gleiches gilt für Dienste wie GetMyAds, die Boni ausschütten. Nutzer, die Bitcoin-Miner einsetzen, können das selbst erzeugte Krypto-Geld direkt auf ihr Payeer-Konto einzahlen.

Sieht man sich die Limits an, so wird unterschieden in verifizierten und nicht verifizierte Konten bzw. Kreditkarten. Gibt man die Reisepassnummer an und dazu auch noch ein Foto mit Reisepass in der Hand, so wird das Konto verifiziert und erhält so höhere Limits. Mit Dezember 2017 gelten folgende Regeln hinsichtlich verifizierten Account und höhere Limits:

 

1. The maximum cumulative load limit for unverified cardholders will be reduced from $2,500/€2,500/£2,000 to $250/€250/£200 (or equivalent). This limit is the combined limit across all of your plastic and virtual cards on our program. 

2. Unverified cardholders will only be able to withdraw up to a maximum cumulative limit of $100/€100/£80 through ATM withdrawal transactions. This limit is the combined limit across all of your plastic cards on our program. 

To summarize, in order to load more than $250/€250/£200 or to withdraw more than $100/€100/£80 through ATM transactions, the cardholder must be verified. 

 

Bezahlen mit der Kreditkarte

Die PAYEER Platinum MasterCard kann überall eingesetzt werden, wo Bezahlung mit MasterCard akzeptiert wird. Beim Bezahlen mit der Karte fallen keine Transaktionsgebühren an.
Aufgrund ihres guten Rufs und der weltweiten Akzeptanz in über 200 Ländern sehen die meisten Händler und Restaurantbesitzer diese Kreditkarte als hochwertig an. Oft wird Nutzern der PAYEER Platinum MasterCard ein Rabatt oder ein besonderer Service gewährt.
Mit einem Punktesystem ist die Karte nicht verbunden. Man kann damit weder Flugmeilen noch andere Rabattpunkte sammeln.
In Supermärkten kann sich der Nutzer dieser Karte Geld auszahlen lassen, wie das mit jeder MasterCard möglich ist. Dabei fallen möglicherweise Gebühren an.

Fazit

Die PAYEER Platinum MasterCard eignet sich vor allem für Vielreisende, die weltweit Zugriff auf ihr Geld haben möchten. Aufgrund der hohen Akzeptanz kann sie in zahlreichen Geschäften und Restaurants benutzt werden. Für den Einkauf in Online-Shops genügt die virtuelle Version der Kreditkarte. Mit dieser spart man sich Versandgebühren und eine lange Wartezeit. Aufgrund ihrer internationalen Ausrichtung kann die Karte von jedem österreichischen Staatsbürger, der älter als 18 Jahre ist problemlos online beantragt werden. Das gilt auch bei schlechter Bonität oder Arbeitslosigkeit.

Aufpassen sollte man darauf, dass man sich nicht von den günstigen Konditionen für die Kreditkarte und fürs Payeer Konto blenden lässt, denn das Aufladen der Kreditkarte bzw. auch das Entladen des Kontos kann ganz schön ins Geld gehen! Die Konditionen sind im Vergleich zum Mitbewerb sehr unvorteilhaft und kaum zu durchschauen!

Während traditionelle Banken ihren Kundenservice immer weiter abbauen und ihren Besuchern bereits bei der Kontoeröffnung ungeschminktes Misstrauen entgegenbringen – was sich unter anderem in aufwändigen Identifikationsverfahren zeigt – glänzt Payeer seit Jahren mit immer besseren Dienstleistungen. Die Service-Hotline zeichnet sich durch kurze Wartezeiten und kompetente Mitarbeiter aus, das Eröffnen eines Kontos inklusive Beantragen der Kreditkarte dauert weniger als eine Stunde. Eine umfangreiche Identifikation findet nur auf freiwilliger Basis statt. Noch dazu beherrscht Payeer den Umgang mit Kryptowährung und Online-Bezahlsystemen perfekt. Dieser Dienstleister ist definitiv fit für die Zukunft.

Die Geschäftsleitung von Payeer sitzt in Georgien, das sollte aber niemanden abschrecken. Unter den für die Überprüfung von Finanzdienstleistern zuständigen Organisationen gilt Payeer als seriös. Gebühren fallen für die Umrechnung von einer Währung in eine andere an. Weil die Kreditkarte, abgesehen vom Versand, nichts kostet, ist es sinnvoll eine Karte für Beträge in Euro und eine weitere für Beträge in US-Dollar zu bestellen. Geld auf dem Payeer-Konto sind nicht geschützt, es existiert keine Einlagensicherung oder ähnliches.

Das Payeer Konto wird auf Bedarf in vier verschiedenen Währungen geführt. Möchten man sein Guthaben in Euro in eine andere Währung umwandeln, so wandelt man das Guthaben mit wenigen Klicks in Dollar, Rubel oder Bitcoins um. Gerade in dieser von Finanzkrisen gebeutelten Zeit kann das ein unschätzbarer Vorteil sein.

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